Daseinsvorsorge: 24 Stunden am Tag bestes undqualitätsvolles Trinkwasser: Dem haben sich die Kreiswerke Grevenbroich seitihrer Gründung verschrieben. Und das nun schon seit 50 Jahren.

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Mit einer Feierstunde am Stammsitz des Unternehmens, Am Schellberg 14, in Kapellen,feierten die Kreiswerke - ein Unternehmen des Rhein-Kreises Neuss - ihrJubiläum. „Beim Thema Wasser steht Daseinsvorsorge im Mittelpunkt", sagte StefanStelten, der gemeinsam mit Kreis-Dezernent Ingolf Graul die Geschäfte derKreiswerke führt. In diesem labilen Bereich dürfe es nicht alleine umRenditemaximierung gehen. „Dass dies möglich ist, belegen die Kreiswerke seit50 Jahren." Stelten erinnerte an die Geschichte des Unternehmens, das am 1.Juli 1959 mit einer ersten Wasserlieferung an die damaligen GemeindenKleinenbroich, Glehn und Liedberg seinen Betrieb aufnahm. Zwar waren dieKreiswerke schon drei Jahre zuvor als Eigenbetrieb des damaligen KreisesGrevenbroich aktiv, nun aber sei es seit 1959 Schlag auf Schlag gegangen: DasGeschäftsgebiet wurde erweitert, drei Wasserwerke in Büttgen-Driesch, Wickrathund im Mühlenbusch wurden auf den modernsten Stand gebracht, und das knapp1.000 Kilometer lange Leitungsnetz wird kontinuierlich saniert. Heute gehörendie Kreiswerke zu den größten Wasserlieferanten in Deutschland. Mehr als 10Millionen Kubikmetern Trinkwasser werden pro Jahr an die Kunden geliefert.Insgesamt 52.000 Hausanschlüsse und mehr als 200.000 Menschen werden mit demWasser versorgt. Und das zu moderaten Preisen, die auch in diesem Jahr stabilbleiben, wie Stefan Stelten versicherte.

„Gerade am Beispiel unseres Wasserversorgers wird deutlich,welch gute Rolle der Kreis für seine Kommunen spielt", sagte Landrat DieterPatt. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg und in den ersten Jahren desWiederaufbaus sei es für viele Kommunen finanziell nicht tragbar gewesen, eineeigene Wasserversorgung wirtschaftlich zu betreiben. Hier habe sich derdamalige Kreis Grevenbroich in der Pflicht gesehen, den Gemeinden diese Lastabzunehmen und eine sichere Versorgung der Menschen mit bestem Trinkwasser zuorganisieren. Es sei die erste große, überörtliche Aufgabe nach dem Krieggewesen.

Patt erinnerte daran, dass schon die Römer den Wasserreichtumunserer Heimat zu schätzen wussten. Bis zu 500 Liter hätten die Römer am Tagverbraucht, heute komme ein Verbraucher bei den Kreiswerken auf 130 Litertäglich. Das heutige Wasser, so Patt, habe eine hervorragende Qualität. Inallen Wasserwerken werde ein optimaler Härtegrad (II) erreicht, der denGeräteverschleiß verringere sowie den Verbrauch von Wasch- undReinigungsmitteln senke.

Was die Kreiswerke außerdem noch bieten, machte derstellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Udo Bernards deutlich, indem er dievon den Kreiswerken betriebenen Naherholungsanlagen am Kaarster See und inNievenheim-Straberg vorstellte. Bernards war es auch, der die Kreiswerke alsAusbilder hervorhob. Denn zu den 80 Mitarbeitern gehören auch immer wiederLehrlinge, sowohl im kaufmännischen wie im technischen Bereich.

Als besonderen Gast hatten die Kreiswerke zum JubiläumLandes-Umweltminister Eckhard Uhlenberg eingeladen, der den Kreiswerken einegute Unternehmenspolitik bescheinigte: „Sowohl die Ertrags- als auch die Kapitalertragsseiteist gut aufgestellt." Zudem verfügten die Kreiswerke über ein hohesVersorgungsniveau und eine sichere Wasserversorgung. Und dies geschehe in einemGebiet, dass von der Braunkohle und - damit verbunden - tiefen Eingriffen inden Wasserhaushalt geprägt sei. Die Kreiswerke ständen aber für die wichtigstenFaktoren in der Wasserversorgung: „Verlässlichkeit und Stabilität".

Mit Musik, Speisen und Getränken endete der Jubiläumstag.Dabei fand an diesem heißen Tag der Jubiläumsfeier das Trinkwasser derKreiswerke besonderen Absatz, und nicht nur der Landrat kam zu dem Schluss:„Dat Wasser vom Kreis es joot."

 

Kreiswerke Grevenbroich GmbH
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