Erfolgreiches Geschäftsjahr 2010

Die Kreiswerke Grevenbroich blicken auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2010 zurück. Das machten am 30. Juni Aufsichtsratsvorsitzender Heinz-Josef Drießen, sein Stellvertreter Udo Bernards und Kreiswerke-Geschäftsführer Stefan Stelten in der Bilanzpresskonferenz deutlich.

Der Trinkwasserverbrauch liegt im dritten Jahr in Folge bei 10,2 Millionen Kubikmetern und hat sich damit weiter stabilisiert. Hinzu kam der günstige Sommer 2010, der in den Naherholungsanlagen ebenfalls eine positive Entwicklung brachte. So hat die Kreiswerke Grevenbroich GmbH das vergangene Geschäftsjahr mit 21 Millionen Euro auf einem stabilen Umsatzniveau abgeschlossen. Die insgesamt 204.381 Kunden der Kreiswerke Grevenbroich verbrauchten 2010 insgesamt 10.218.472 Kubikmeter Trinkwasser. Das waren lediglich 14.862 Kubikmeter weniger als ein Jahr zuvor.

Bei den Tarifkunden lag die Absatzmenge im vergangenen Jahr auf dem Niveau des Vorjahres, stieg sogar noch leicht an. Bei den Großabnehmern allerdings gab es bei der Wasserlieferung leichte Rückgänge. Dennoch konnten die Kreiswerke erneut mehr als 10,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an die Kunden liefern.

Erfreuliche Zahlen gab es im Geschäftsjahr 2010 auch in unseren beiden Naherholungsanlagen in Kaarst und in Straberg-Nievenheim. Im Vergleich zu 2009 kamen 2010 mehr Menschen zu den beiden Badeseen, um dort ihre Freizeit zu genießen. So zählte die Naherholungsanlage am Kaarster See 88.030 (2009: 69.860) Besucher, in Nievenheim waren es 20.346 (2009: 19,959). Insgesamt waren es also 108.376 (2009: 89.819) Gäste. 

Unser Kerngeschäft bleibt die sichere und qualitätsvolle Wasserversorgung in neun Städten und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss und in Teilen der Stadt Mönchengladbach. Nahezu 205.000 Menschen haben wir im vergangenen Geschäftsjahr mit dem erfrischenden Lebensmittel Nummer Eins versorgt. Die Wassergewinnung und -aufbereitung erfolgte überwiegend durch unsere eigenen Anlagen im Mühlenbusch (Stadt Dormagen), Büttgen-Driesch (Stadt Kaarst) und Wickrath (Stadt Mönchengladbach).

Im Jahresdurchschnitt waren 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Kreiswerken Grevenbroich beschäftigt. Sie haben zum erfolgreichen Geschäftsjahr entscheidend beigetragen, wofür Aufsichtsrat und Geschäftsleitung besonders danken.

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben wir wieder erheblich investiert, wobei vor allem die Sanierung eines großen Trinkwasserbehälters in Wickrath anstand. Außerdem investieren wir regelmäßig in die Wasserverteilung. So haben wir im vergangenen Geschäftsjahr unser insgesamt 960 Kilometer langes Rohrnetz um 3,306 Kilometer erweitert. Außerdem haben wir unser Leitungsnetz auf einer Strecke von 7,960 Kilometer saniert. Die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen betrafen im vergangenen Jahr besonders unser Leitungssystem in Kaarst und in Norf. Daneben haben wir auch unsere Wassergewinnungsanlagen auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten. Mit all diesen Maßnahmen wollen wir auch zukünftig eine möglichst unterbrechungsfreie Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit qualitätsvollem Trinkwasser sichern. Darin haben wir eine große Erfahrung, denn wir machen das bereits seit mehr als 50 Jahren.

Unser aktueller Geschäftsbericht steht diesmal unter der Überschrift „Lebensqualität Wasser". Dort stellen wir wieder Menschen vor, für die unser Trinkwasser eine besondere Bedeutung hat. So berichtet der Amtsarzt des Rhein-Kreises Neuss, Dr. Michael Dörr über das Trinkwasser als das am besten kontrollierte Lebensmittel. Dr. Matthias Herboth stellt den Yacht-Club Bayer Leverkusen auf dem Nievenheimer See vor. Ralf Krücken von der Stadtverwaltung Mönchengladbach erzählt über den Park und die Wasserflächen von Schloss Wickrath. Marcel Hellingrath und Sebastian Kamp gehören zum Rettungsteam der DLRG auf dem Kaarster See, sie beide berichten über ihre Arbeit. Und schließlich zeigt der Künstler Walter Urbach, was man sonst noch mit unserem Wasser machen kann.

Dies alles ist eingebettet in unser Zahlenwerk von 2010. Dort stehen die Daten aus dem Geschäftsjahr 2010 zum Nachlesen zur Verfügung. So erfahren sie zum Beispiel, dass der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme inzwischen 58,3 Prozent beträgt. Dadurch ist eine langfristige und sichere Ausstattung der Gesellschaft mit Eigenmitteln durch unseren Gesellschafter, den Rhein-Kreis Neuss, auch weiterhin sichergestellt.

Die Kreiswerke Grevenbroich sind zu 100 Prozent in öffentlicher Hand. Damit ist gewährleistet, dass es - wie auch unsere stabilen Wasserpreise in den vergangenen Jahren zeigen - nicht um Gewinnmaximierung geht, sondern um eine sichere Versorgung unserer Kunden mit qualitätsvollem Grundwasser. Dabei möchten wir auch heute darauf hinweisen, dass in unserer Region ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Es besteht kein Anlass dazu, hier Wasser zu sparen. Auch künftig wird es keine negativen Auswirkungen auf unsere Wasserversorgung geben. Das zeigen alle bisher bekannten Szenarien zum Klimawandel.

Unseren aktuellen Geschäftsbericht können Sie auch als PDF-Dokument herunterladen. Er steht auf der Seite Service unter Download Infomaterial zur Verfügung.

 
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